AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

1. Allgemeines/Dienstleistungsvertrag
Diese Bedingungen betreffen alle Transaktionen, Verträge und Angebote, wie die
Dienstleistungen und den Verkauf von Produkten, die zwischen dem Nagelstudio NailDate
„Inh. Jessica Reichenwallner“ (nachfolgend „Dienstleister“ genannt) und den Kunden
zustande kommen bzw. geschlossen werden. Ausnahmen von Transaktionen, die nicht
unter die allgemeinen Geschäftsbedingungen fallen, bedürfen der Mitteilung in schriftlicher
Form. Für Kundin und Kunde wird nachfolgend die einheitliche Bezeichnung „der Kunde“
verwendet.
2. Dienstleistung
Durch Beauftragung durch den Kunden entsteht ein Dienstleistungsvertrag auf der
Grundlage dieser AGB sowie der aktuell gültigen Preisliste. Richtungweisend für alle
Arbeiten sind die gültigen Bestimmungen und Gesetze der BRD. Der Kunde hat nur ein
Anrecht auf eine Dienstleistung, insofern er alle Formulare vorab ausgefüllt und
unterzeichnet hat. In Einzelfällen behält sich der Dienstleister vor, spezielle Kunden
abzuweisen, ohne Begründung. Sollten Änderungen der Standards auftreten, wird der
Dienstleister den Kunden noch vor Beginn der Leistung davon in Kenntnis setzen.
3. Terminvereinbarung und Anzahlung
Termine werden vom Dienstleister verbindlich vergeben. Bei der Terminvereinbarung hat
der Dienstleister das Recht eine Anzahlung i.H.v. 30€ zu verlangen, welche bei
Wahrnehmung des Termins mit der Dienstleistung verrechnet wird. Sollte eine Absage
bzw. ein Verschieben eines bestätigten Termins vonnöten sein, muss der Kunde dies
rechtzeitig und sobald als möglich, mindestens 1 Werktag (24 Std.) vor dem Termin,
mitteilen. Sollte der Termin nicht rechtzeitig oder gar nicht abgesagt werden, hat der
Dienstleister das Recht, den Verdienstausfall, ohne Nachweis des selben, dem Kunden
wie folgt in Rechnung zu stellen:
1 Tag (24 Std.) vor dem vereinbarten Termin: EUR 0,00€
Am Tag des Termins, sowie bei Nichterscheinen am vereinbarten Ort ohne Absage oder
Verspätung ab 10 Min.: EUR 30,00€
Die Stornierungsgebühr ist in bar zahlbar bei Wahrnehmung des nächsten Termins bzw.
wird schriftlich in Rechnung gestellt, wobei im letzteren Fall ein weiterer Unkostenbeitrag
von Euro 3,00€ berechnet wird oder die geleistete Anzahlung kann einbehalten werden.
Bei Zahlungsverzug des Kunden ist der Dienstleister berechtigt, Verzugszinsen in Höhe
von 2% über dem jeweiligen Satz des Euribor im Diskont in Rechnung zu stellen. Weiterhin
fordert der Dienstleister in einem solchen Fall Mahngebühren in Höhe von EUR 2,50€ bei
erster Mahnung und je weiteren EUR 5,00 EUR bei jeder weiteren Mahnung.
Die Aufrechnung mit Gegenforderungen ist nur zulässig, wenn der Dienstleister die
Gegenforderung anerkannt hat oder diese rechtskräftig festgestellt ist.

4. Preise
Die Preise für Dienstleistungen und Produkte werden dem Kunden auf Wunsch bei
telefonischer Terminvereinbarung mündlich oder bei Wahrnehmung des Termins in
schriftlicher Form mitgeteilt. Die Preise sind außerdem unter http://naildate.net/preise
fuer-naegel-und-wimpern/ einsehbar. Die ausgewiesenen Preise enthalten keine
gesetzliche Mehrwertsteuer, da der Dienstleister der Kleingewerberegelung gem. UStG, §
19, Abs. 1, unterliegt. Preiserhöhungen müssen mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten
bekannt gegeben werden. Angebote sind nur in dem veröffentlichen Zeitraum gültig und
gelten solange der Vorrat reicht. Der Kunde muss direkt am Anschluss der
Behandlung/beim Kauf für die erbrachte Leistung/das Produkt in bar bezahlen.
5. Persönliche Daten und Privatsphäre
Der Kunde versichert, alle persönlichen Daten und Informationen, die relevant für die
professionelle Behandlung der geforderten Dienstleistung sind, an den Dienstleister
weiterzugeben. Diese Daten werden auf der Kundenkarteikarte in schriftlicher, evtl. auch
in elektronischer Form, gespeichert. Der Dienstleister verpflichtet sich, diese Daten nur für
den Zweck der zu erbringenden Dienstleistung unter Berücksichtigung der
Datenschutzklauseln einzusetzen und die Daten nicht an Dritte oder außen stehende
Personen weiterzugeben ohne schriftliche Einwilligung des Kunden.

6 Vertraulichkeit
Der Dienstleister ist verpflichtet, alle Informationen, die während der Behandlung oder dem
Service besprochen wurden, geheim zu halten und vertraulich zu behandeln.
Informationen werden als vertraulich eingestuft, wenn der Kunde dies zum Ausdruck
bringt, bzw. wenn dies aus dem Inhalt der Informationen zu folgern ist. Die Vertraulichkeit
wird außer Kraft gesetzt, wenn dies von Rechtswegen entschieden wird und der
Dienstleister von der Vertraulichkeitsklausel entbunden wird.
7. Haftung
Der Dienstleister kann keine Haftung übernehmen, wenn der Kunde durch eine
Dienstleistung zu Schaden kommt, die auf vom Kunden gelieferten Informationen beruht
und sich diese als unzureichend herausstellen. Dies bezieht sich vor allen Dingen, aber
nicht ausschließlich, auf physische Bedingungen, medizinische oder medikamentöse
Vorraussetzungen oder beruflichen und/oder privaten Aktivitäten des Kunden.
Der Dienstleister haftet nur für Schäden, die grob fahrlässig oder vorsätzlich von ihm
verursacht werden, es sei denn, es betrifft zugesicherte Eigenschaften. Für Folgeschäden
haftet der Dienstleister nicht. Für den Dienstleister nicht vorhersehbare oder im
Verantwortungsbereich des Kunden liegende Schäden haftet der Dienstleister nicht.
Während der Serviceleistung kann es mitunter in wenigen Einzelfällen durch Feile oder
Fräser zu Haut- oder Nagelabschürfungen oder, zB. durch den Einsatz von
Wimpernkleber, zu Rötungen im Auge kommen. Das Risiko hierfür trägt der Kunde und
befreit den Dienstleister diesbezüglich von jeder Haftung. Der Kunde hat direkt nach der
Serviceleistung Mängel/Unzufriedenheiten direkt mitzuteilen, bevor er das Nagelstudio
verlässt, damit diese von dem Dienstleister beseitigt werden können.
Im Zuge einer Shellackmaniküre kann es in einigen Ausnahmefällen bei sehr
empfindlichen Nägeln zu einem leichten Druck oder leichtem Druckschmerz an den
Nägeln kommen. In der Regel legt sich dies in ein paar Tagen, wenn die Nägel sich
beruhigen. Eine Rückerstattung des Geldes wegen Druck oder Druckschmerz oder
anderer Mängeln an den Nägeln wird hiermit ausgeschlossen. Bei Reklamationen erhält
der Kunde daher eine kostenlose Ausbesserung der Mängel, die sich den anatomischen
Gegebenheiten anpasst. Der Dienstleister kann dem Kunden zu diesem Zwecke drei
Termine zur Auswahl anbieten, wofür der Kunde sich kurzfristig für einen Termin
entscheiden muss. Die kostenlose Entfernung einer von dem Dienstleister neu angelegten
Nagelmodellage oder Shellack-Behandlung ist ausgeschlossen.
8. Garantie
Auf den vom Dienstleister geleisteten Service erhält der Kunde eine Garantie von 3 Tagen.
Diese Garantie verfällt wenn:
Der Kunde die Modellage von einem Dritten (z.B. anderen Nagelstudio oder Nail Designer)
behandeln, auffüllen oder entfernen lässt, oder
der Kunde ohne Gebrauch von Handschuhen mit Chemikalien in Berührung kommt oder
damit arbeitet, oder
der Kunde die Modellage unsachgemäß entfernt, oder
der Kunde andere als die vom Dienstleister empfohlenen Produkte verwendet, um die
Modellage zu pflegen, oder
der Kunde nicht die in den Pflegehinweisen empfohlene Pflege durchführt, oder
der Kunde den Hinweis in Notfällen unverzüglich Hilfe in Anspruch zu nehmen nicht
nachkommt, oder
der Kunde die Produkte nicht unter Einhaltung der Gebrauchshinweise anwendet, oder
der Kunde erkennbar häufig an seinen Nägeln oder der Nagelhaut kaut oder zupft, drückt
oder anderweitige Manipulationen vornimmt oder die Modellage durch äußere Einflüsse
beschädigt wurde (z.B. Finger eingeklemmt, verkratzte Oberfläche o.ä.)
Bei gebuchtem Mobilen Service des Kunden sind auch bei Reklamationen die
Anfahrtspauschale und die KM Pauschale zu entrichten, alternativ kann der Kunde die
Reklamation im Studio ausführen lassen.
9. Beschwerden und Reklamation
Sollte der Kunde eine Beschwerde oder eine Reklamation über den Service, bzw. das
gekaufte Produkt haben, so muss dies schnellstmöglich, bei Erkennen des
Reklamationsgrundes, spätestens jedoch 3 Tage nach der erfolgten Behandlung, dem
Dienstleister gemeldet werden. Der Dienstleister wird nach Möglichkeit innerhalb der
darauf folgenden 3 Arbeitstagen, spätestens jedoch beim nächsten regulären Termin, eine
akzeptable Lösung unterbreiten, um die Reklamation auszuräumen. Ist eine Reklamation
berechtigt, muss der Dienstleister die reklamierte Arbeit ohne zusätzliche Zahlung,
außgenommen im Mobilen Service, erneut leisten, bzw. das reklamierte Produkt ersetzen.
Sollte die Reklamation nicht zur Zufriedenheit des Kunden bereinigt werden, kann dies
auch von einer Schiedsstelle oder einem Gericht entschieden werden.
10. Beschädigung und Diebstahl
Der Dienstleister hat das Recht, für alle vom Kunden verursachten Schäden eine
Wiedergutmachung zu fordern.
11. Design Beispiele
Wenn der Dienstleister Nail-Art- Beispiele zu Werbezwecken (z.B. in Arbeitsmustern, auf
dieser Homepage oder in gedruckten Werbematerialien) veröffentlicht, ist dies nur ein
Beispiel. Selbst wenn das Design am Kunden nachgearbeitet wird, kann es zu
Abweichungen bezüglich des Designs, der Form und der Wirkung des Designs kommen.
Das Resultat kann von der gezeigten Vorlage abweichen. Das Urheberrecht für das
Design verbleibt beim Dienstleister. Sollte der Kunde vom erstellten Design Fotografien
anfertigen lassen, die für kommerzielle Zwecke verwendet werden sollten, bedarf dies der
schriftlichen Einverständniserklärung durch den Dienstleister. Bei Unterlassen kann der
Dienstleister angemessene Ansprüche geltend machen. Der Dienstleister ist berechtigt,
Fotografien von der geleisteten Arbeit zu Werbezwecken zu machen und zu
veröffentlichen, ohne dass es der Zustimmung des Kunden bedarf.
12. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages/AGB unwirksam oder undurchführbar
sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, so wird dadurch
die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen
oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung
treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung möglichst nahe kommen, die die
Vertragsparteien mit der unwirksamen beziehungsweise undurchführbaren Bestimmung
verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass
sich der Vertrag als lückenhaft erweist.
13. Gerichtsstand
Für die gerichtliche Klärung von Unstimmigkeiten ist der Gerichtsstand München. Der
Dienstleister ist darüber hinaus berechtigt, den Kunden an seinem allgemeinen
Gerichtsstand zu verklagen. Für die vom Dienstleister auf der Grundlage dieser
Allgemeinen Geschäftsbedingungen abgeschlossenen Verträge und für aus ihnen
folgende Ansprüche gleich welcher Art gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik
Deutschland unter Ausschluss der Bestimmungen zum Einheitlichen UN-Kaufrecht über
den Kauf beweglicher Sachen (CISG).
14. Altersbeschränkung
Shellack-Behandlungen werden erst ab 18 Jahren durchgeführt. Jugendliche ab 16 Jahren
können im Beisein eines Erziehungsberechtigten und unter Aufklärung der Risiken
behandelt werden, nach Erteilung einer schriftlichen Einverständnis Erklärung.

Stand 31.07.2017

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